Firmengeschichte

Im "Hinnergässer" Viertel, der eigentlichen Altstadt Weinheims, gründete Wagnermeister Emil Vogler, der Vater des heutigen Firmeninhabers Werner Vogler 1926 eine Wagnerei. Bedingt durch die bäuerliche Struktur dieses Stadtteiles gab es jede Menge zu tun. Hergestellt und repariert wurden Wagen, Wagenräder, Anlege- und Doppelleitern, aber auch Stiele für Hand- und Handwerksgeräte. Zu Beginn der 50er Jahre wurden mit zunehmender Motorisierung die Wege für die Bauernfuhrwerke aus der Nordstadt zu den Feldern in der Ebene immer beschwerlicher, und mit den Zeitverlusten die bäuerlichen Existenzen immer gefährdeter. Die Gründung von Bauernsiedlungen gab den Aussiedlern eine neue Chance. Jedoch mit dem Verschwinden der Bauern aus diesem Stadtteil verlor der Wagner seine wichtigsten Kunden. Drei Jahre lang erlernte Werner Vogler den Beruf des Vaters, doch schon während dieser Lehrzeit wussten Vater und Sohn, dass das Wagnerhandwerk keine Zukunft mehr haben wird. Deshalb verwandelten sie den Betrieb zunächst in eine Bauschreinerei, und 1964 dann endgültig in eine Möbel- und Innenausbau-Werkstätte.

Werner Vogler legte 1966 zusätzlich zu der bereits 1959 bestandenen Meisterprüfung im Wagnerhandwerk die Prüfung zum Schreinermeister ab und übernahm 1971 den väterlichen Betrieb. Er führt bis heute mit Unterstützung seiner im Büro mitarbeitenden Ehefrau und seines als Schreinermeister mitarbeitenden Sohnes diesen traditionsreichen Familienbetrieb. Gefertigt werden nach wie vor in handwerklicher Manier hochwertige Einzelmöbel sowie Inneneinrichtungen.